Netzwerke als Start in eine erfolgreiche Zukunft nach dem Studium!? Teil 2

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Netzwerke als Start in eine erfolgreiche Zukunft nach dem Studium!? Teil 2

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Teil 2 gibt euch einen Überblick zu folgenden Themen :

  • Online-Karrierenetzwerke richtig nutzen
  • Warum nutze ich das Online Netzwerk?
  • Sie hassen Netzwerken?
  • 10 Tipps zum Netzwerken

Hat man sich im Laufe der Zeit ein Karrierenetzwerk, z.B. auf Xing oder LinkedIn, aufgebaut, ist es erst einmal wichtig, dass man dieses aktuell und professionell hält. Karrierenetzwerke können insbesondere bei der Jobsuche von großem Vorteil sein und helfen. Personaler können sich zusätzliche Informationen zur Person holen und als Nutzer kann man seine spezifischen Kenntnisse herausstellen. Ein Account bei einem Online Karriere Portal kann so als Visitenkarte für einen selbst dienen.

Natürlich kann man sich auf diesen Portalen mit anderen Leuten vernetzen und so Brachen interne und externe Kontakte knüpfen. Zwar kommt man nicht persönlich in Kontakt mit diesen Menschen, aber dies macht es gerade für schüchterne Personen oft leichter Netzwerke aufzubauen. In den verschiedenen Gruppen auf diesen Portalen hat man zudem die Möglichkeit Informationen zu gewinnen und sich auszutauschen. So kann man neue Perspektiven auf bestimmte Sachverhalte gewinnen. Ebenfalls kann man sich im Laufe der Zeit als Experte in einem bestimmten Gebiet hervortun, so dass Leute nach einem Suchen bzw. nach den vorhandenen Fähigkeiten.

Warum nutze ich das Online Netzwerk?

Diese frage sollten man sich stellen, wenn man aktiv in einem Netzwerk ist. Was wollen Sie eigentlich mit dem Netzwerk erreichen? Neue Kontakte knüpfen oder alte Kontakte aufrechterhalten? Ist man aktiv auf Jobsuche oder eher dabei sich ein breites Netzwerk aufzubauen?

Wichtig ist es, dass man dazu bereit ist, von sich aus den ersten Schritt zu machen. Gerade wenn man auf Jobsuche ist, sollte man sich dafür nicht zu schade sein. Personaler werden selten genau nach dem Profil von einem selbst suchen bzw. einfach so auf einen aufmerksam. Man muss in passenden Gruppen aktiv sein, Beiträge schreiben oder gute Fragen stellen bzw. diese beantworten, damit andere auf einen aufmerksam werden. Man muss Personaler also nicht anschreiben, aber von sich aus im Netzwerk zeigen, was man kann und woran man interessiert ist.

Sie hassen Netzwerken?

Viele Menschen mögen das Netzwerken nicht und fühlen sich auf eine gewisse Art schmutzig danach, da sie mit so vielen Menschen geredet und deren Hände geschüttelt haben. Sie wissen, dass Sie die meisten nie wieder kontaktieren werden. Aber auch Schüchternheit, Unlust oder anderes kann dazu führen, dass man nur ungern netzwerkt. Neben dem Aufbau von Netzwerken über Xing und LinkedIn, kann man auch folgende Tipps beachten um seinen inneren Schweinehund zu überwinden.

  1. Es langsam angehen lassen
    Netzwerke können Sie ebenfalls über Social-Media Plattformen aufbauen oder indem Sie kleine Netzwerk Events besuchen mit Themen, die Sie interessieren. Auch einen Freund mitzunehmen kann Ihnen helfen, da Sie dann nicht allein auf einer solchen Veranstaltung sind.
  2. Netzwerken als Spiel
    Betrachtet man das Netzwerken als Spiel, macht es nicht nur mehr Spaß, sondern spornt einen oft auch an. Kennen Sie noch jemanden der Netzwerken nicht mag? Dann machen Sie doch gleich einen Wettkampf daraus.
  3. Seien Sie ein guter Zuhörer
    So müssen Sie nicht nur weniger reden, sondern können auch gezielte Nachfragen stellen, wenn Sie das Thema interessiert.

Und falls Sie sich doch entscheiden, an einem Netzwerk Event teilzunehmen, dann schauen Sie sich doch unsere 10 Tipps zum Netzwerken an. Diese finden sie unter dem nächsten Bild.

10 Tipps zum Netzwerken

  1. Körpersprache
    Körpersprache ist das A&O. Dazu gehört erstens, dass man Blickkontakt zu den Personen hat, mit denen man sich unterhält. Man soll die andere Person nicht dauerhaft anstarren, aber ihr immer wieder in die Augen schauen um Interesse zu zeigen. Ebenfalls ist es wichtig aufzuzeigen, dass Sie zuhören. Dies können Sie durch Zustimmung oder Gesten des Zuhörens aufzeigen, wie dem Nicken. Auch lächeln ist wichtig, da Sie dadurch gleich Sympathie ausstrahlen. Eine positive Ausstrahlung färbt auch auf die anderen Personen ab und hinterlässt ein besseres Bild von Ihnen.
  2. Vorbereitung
    Auch die Vorbereitung auf ein Treffen oder ein Netzwerkevent ist wichtig. Wenn Sie bereits wissen, wer noch kommt und zu wem Sie schon immer einen Kontakt aufbauen wollten, nutzen Sie die Chance in dem Sie sich auf das Treffen vorbereiten. Aber auch wenn Sie die Person nicht kennen, denken Sie sich ein paar Fragen aus, wie Sie mit einer interessanten Persönlichkeit in Kontakt treten können. Fallen Sie dabei allerdings nicht mit der Tür ins Haus. Eine Visitenkarte mit E-Mail-Adresse und Xing/LinkedIn Profil dabei zu haben, ist zudem immer von Vorteil.
  3. Stellen Sie sich richtig vor
    Dazu gehört sich in ein bis zwei Sätzen möglichst interessant vorzustellen, ohne dabei zu sehr auszuschweifen. Ebenfalls sollten Sie die Hand geben und einen vernünftigen Händedruck „verwenden“. Sein Sie dabei so authentisch wie möglich.
  4. Bieten Sie etwas an
    Damit ist nicht nur etwas zu trinken gemeint. Wenn Sie in Kontakt mit anderen getreten sind und mehr über die andere Person wissen, können Sie Hilfe oder Kontakte aus ihrem Netzwerk anbieten, die weiterhelfen können. So profitieren Sie, ihr alter und ihr neuer Kontakt gleichzeitig.
  5. Halten Sie was Sie sagen!
    Wenn Sie eine Aussage tätigen, dann halten Sie sich auch an Gesagtes. Wenn Sie sich am nächsten Tag bei der anderen Person melden wollten, machen Sie dies auch.
  6. Stellen Sie relevante Fragen
    Halten Sie kein Gespräch am Laufen, was keinen Mehrwert bietet. Fragen Sie Dinge, die Sie wirklich interessieren. Dabei gilt es auch immer wieder nachzuhaken, wenn Sie etwas spannend finden oder wenn Sie der Meinung sind, dass es für die andere Person wichtig ist und dies ein wertvoller Kontakt für Sie werden kann. Bei diesen wichtigen Kontakten sollten Sie immer möglichst schnell Follow-Up Messages verschicken.
  7. Gönnen Sie sich eine Pause
    Auch oder gerade während Netzwerkveranstaltungen braucht man mal eine Pause. Nehmen Sie sich ein paar Minuten für sich und gehen Sie nach draußen oder an die Bar. Netzwerken ist auf Dauer anstrengend und um immer voll auf der Höhe zu sein, tut eine Pause manchmal ganz gut. Wenn Sie müden werden, können Sie auch immer ohne schlechtes Gewissen nach Hause ins Bett gehen. Denn bald ist bestimmt wieder eine neue Veranstaltung.
  8. Denken Sie nicht nur an sich
    Die meisten Personen haben dieselben Ziele auf einer Netzwerkveranstaltung. Erwarten Sie also nicht nur etwas zu bekommen, sondern geben Sie auch etwas. Zudem interessiert sich nicht jeder für Ihre Probleme. Fallen Sie nicht mit der Tür ins Haus und probieren Sie nicht andere (übermäßig) zu beeindrucken. Vertiefen Sie den Kontakt zuerst. Zudem ist es ein No-Go bei so einer Veranstaltung nach einem Job zu fragen, da Sie die andere Person so in Verlegenheit bringen können. Ein Netzwerkevent ist keine Verkaufsveranstaltung.
  9. Qualität schlägt Quantität
    Achten Sie auf die Qualität Ihrer Kontakte. Nicht jeder Kontakt ist wertvoll. Deswegen schauen Sie genau, mit wem es sich lohnt ein tiefgreifendes Gespräch anzufangen. Dabei ist es wichtig sich genug Zeit für die einzelnen Personen zu nehmen und nicht von einem zum anderen zu haschen.
  10. Machen Sie sich Notizen nach der Netzwerkveranstaltung
    Schreiben Sie auf, welche Personen besonders interessant waren und wen Sie noch kontaktieren möchten. Wenn Sie einmal 20 Visitenkarten gesammelt haben, kann es schnell sein, dass Sie am nächsten Tag nicht mehr genau wissen, wer welche Person war.

Vergessen Sie nie, dass Sie sich ein Netzwerk aufbauen müssen bevor Sie es brauchen!

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