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Präsentationen und Vorträge perfektionieren

Die duale Ausbildung hat große Zukunft
Die duale Ausbildung hat große Zukunft
2. November 2017
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Präsentationen und Vorträge perfektionieren

Präsentationen meistern

Spannende Präsentationen: Der emotionale Zuhörer

Überladene Power-Point-Präsentationen und emotionslose Vorträge überzeugen weder Vorgesetzte noch bleiben Sie bei Zuhörern im Gedächtnis. Wussten Sie, dass über 80 % des Gesagten über Ihre Stimme, Gestik und Mimik übertragen wird? Außerdem können Menschen nur maximal sieben Fakten gleichzeitig verarbeiten.

Ob Kritiker oder Befürworter: Das Gegenüber ist emotional. Beginnen Sie, es ernst zu nehmen und Sie werden siegen.

Emotionen transportieren

Bei Ihrem Vortrag sollten Sie auf geschwollene Sprache verzichten. Menschen behalten mehr und hören lieber zu, wenn sie ein gewohntes Vokabular sowie eine alltagstaugliche Grammatik präsentiert bekommen. Sie können Bilder mit Ihren Worten malen, so wird die Intention eingänglicher. Denn Bilder sprechen gleich mehrere Sinne an. Bei heißen Getränken werden weniger Sinne stimuliert als bei den Wörtern Tee und Kaffee. Diese lassen sich quasi greifen, riechen und schmecken.

Dasselbe gilt für Verben und Substantive. Schmücken Sie diese ebenfalls lebendig aus; nutzen Sie Adverbien und Adjektive.

Überzeugen durch Körpersprache

Ihre Körpersprache signalisiert dem Zuhörer, wie ernst Sie Ihr gesagtes meinen, ob sie selber davon überzeugt sind und ist dafür zuständig, wie sehr Sie das Publikum begeistern.

Übertreiben Sie nicht; Dominanz kommt nicht gut an. Ein authentisches Selbstbewusstsein und unterstützende Gesten allerdings schon. Spielen Sie nicht mit Gegenständen, das wirkt unsicher. Es lohnt, vor dem Spiegel zu üben oder einfach mal sich selber aufzunehmen.

Gute Vortragsweise

Sparen Sie sich Lückenfüller wie Ähs, MMMhs und also´s. Das bringt den Zuhörer aus dem Konzept, nervt und deutet auf Unwissenheit hin. Suchen Sie sich jemanden im Publikum, der freundlich drein schaut und nutzen ihn/sie für einen Blickkontakt bei einer Denkpause. Gezielte Pausen zeugen von Kompetenz.

Wussten Sie, dass Menschen glauben, jemand sähe sie direkt an, wenn eigentlich nur der Haaransatz betrachtet wird? Nachrichtensprecher machen das zum Beispiel so. Nutzten Sie diese Technik unbedingt und sehen sich immer im ganzen Publikum um. Dadurch fühlen sich Ihre Zuhörer persönlich angesprochen und in den Vortrag involviert.

Der Inhalt: Chunks, Storytelling und gemeinsames Erarbeiten

Konzipieren Sie Ihren Vortrag so, dass Daten und Fakten in eine Geschichte eingebunden sind. Die Geschichte muss dabei auf Ihre Zielgruppe ausgerichtet sein. Sie muss bei ihnen Emotionen wecken und im besten Falle aussagen, warum Ihr Vortrag bei der Lösung eines Problems hilft oder interessant ist.

Nutzen Sie Medien, die für das Publikum nicht abgenutzt sind. Nehmen Sie sich ein Whiteboard zu Hilfe, das schafft neue Anreize. Auch ein Flipchart oder eine Pinnwand erfüllen den gewollten Zweck.

Whiteboard zur Präsentation verwenden

Notieren Sie bis zu sieben Begriffe, die zusammengehören und verbinden Sie diese bei Ihrem Fazit visuell mit Stiften. Diese Chunks können sehr gut vom Zuschauer verarbeitet werden.

Erschaffen Sie zusammen eine Grafik oder ein anderes Schaubild während Sie sprechen. Das ist lebendig; Ihre Zuschauer sind aktiv dabei und Sie können vor Selbstbewusstsein nur zu strotzen.

Vermeiden Sie bitte jegliches Ablesen. Bleiben Sie nicht statisch; bewegen Sie sich.

Gut vorbereitet ist halb gewonnen

Auf Kritiker gehen Sie ruhig aber bestimmt ein. Ihre Gegenargumente sind Sie schließlich bereits alle durchgegangen und damit bestens vorbereitet auf die Angst vor Neuem.

Wenn Sie all diese Tipps beherzigen, können Ihnen Panikmache, Versuche Sie oder Ihre Idee ins Lächerliche zu ziehen, sowie verwirrende Fragen nicht aus dem Konzept bringen.

Denn: wussten Sie, dass Menschen dank Ihrer Spiegelneuronen glauben, Sie hätten die Lösung (etwa Ihr Schaubild auf dem Whiteboard) selber mit erarbeitet, während es eigentlich nur Sie waren? Und wer widerspricht sich schon selber gerne?

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit KAISER+KRAFT.

Florian Brunner
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