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Pre Opening 2010: PACE: Talentepolitik auf dem Prüfstand

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Pre Opening 2010: PACE: Talentepolitik auf dem Prüfstand

In der EU treten in diesem Jahr erstmals mehr Arbeitnehmer den Gang in die Pension an als Berufseinsteiger ihren Weg in den Unternehmen beginnen. In Österreich ist dieser Zeitpunkt zwar erst in einigen Jahren gekommen, der Auswahl der richtigen Mitarbeiter und der Förderung der Talente in den Betrieben kommt jedoch bereits jetzt eine immer größere Bedeutung zu, will man sich im international starken Wettbewerb behaupten.

 Talentpolitik auf dem Prüfstand Die beide Professoren Stephan Laske von der Universität Innsbruck und Gerhard Graf von der Universität St. Gallen haben anlässlich der Career and Competence ihre neue Studie „PACE – Talentpolitik auf dem Prüfstand“ präsentiert und detaillierte Aussagen von 37 Prozent der im DAX, ATI und SMI notierten Konzernen zusammengefasst.

Es wird immer schwieriger und teurer, Personen mit gutem Know-how zu finden und deshalb muss auf die interne Ausbildung des Nachwuchses großes Augenmerk gelegt werden. In der Folge geht es darum, diese Mitarbeiter möglichst lange im Betrieb zu halten. Dazu ist es nötig, die jungen Talente auch effizient in die betrieblichen Abläufe zu integrieren und frühzeitig Nachfolgeentscheidungen zu treffen. Einzelne Mitarbeiter ihren Talenten gemäß stärker zu fördern bedeutet zwangsläufig, anderen weniger Aufmerksamkeit zu schenken, Chancengleicheit ist hier fehl am Platz. Wichtig ist es, die richtige Balance zwischen den Bereichen Fordern und Fördern zu finden.

Gutes Talentmanagement bringt Orientierung für alle, gibt Sicherheit und regelt die Nachfolge. Es wird nur dort zum Erfolg führen, wo die Mitarbeiter auch richtig im Arbeitsprozess eingesetzt werden. Zudem wird in manchen Betrieben ganz bewusst darauf geachtet, in den Talentepool eine bestimmte Quote Frauen und Ausländer aufzunehmen, um die Vielfalt an Know-how und Kreativität zu sichern.

Prof. Dr. Gerhard Graf

Wer Talent-Management richtig betreibt erarbeitet sich Wettbewerbsvorteile, die einen errechneten Gewinn von 39 Prozent ergeben.

Ziel des Talentmanagements ist die Identifikation und Entwicklung leistungsmotivierter Fach- und Führungskräfte.

Neben Mobilität sind internationale Berufserfahrungen, Fremdsprachen, interkulturelle Kompetenz, Erfahrung im jeweiligen Unternehmen (rund zwei Jahre) und Refl exionsfähigkeit nötig, um den Sprung nach oben zu schaffen.

Prof. Dr. Stephan Laske

Gutes Talentmanagement schafft Orientierung für alle, gibt Sicherheit und regelt die Nachfolge.

Es genügt nicht, Talente zu fördern, es ist darauf zu achten, dass auch adäquate Stellen zur Verfügung stehen.

Die Vernetzung innerhalb des Beriebes z.B. zwischen Personalabteilung und dem Bussinessbereich muss funktionieren.

Bei Sichtbarmachung von Talenten besteht die Gefahr, dass diese Zielscheibe von Konkurrenten werden.