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Richtiges Networking für die Karriere – was bringt’s?

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Richtiges Networking für die Karriere – was bringt’s?

Networking

Wer im Berufsleben erfolgreich sein will, muss nicht nur über die passenden Skills verfügen, sondern auch die richtigen Kontakte haben. „Netzwerken“ ist das Gebot der Stunde, doch wie verhält man sich dabei – zum Beispiel auf den derzeit so angesagten Networking-Events?

 

Wer sind eigentlich die richtigen Kontakte?

Zunächst gilt: Jedes Netzwerk ist nur so gut wie seine Mitglieder. Anstatt wahllos eine Vielzahl an Kontakten zu knüpfen, für deren Pflege Ihnen hinterher schlichtweg die Muse fehlt, sollten Sie sich genau überlegen, welche Personengruppe sie weiterbringt.

Als Faustregel gilt: Suchen Sie sich einerseits Menschen, die in ähnlichen Positionen sind wie Sie – und solche, die Sie als Vorbilder sehen. Mit ersteren können Sie sich austauschen und gemeinsam neue Ideen entwickeln. Vorbilder nehmen oftmals eine Mentoren-Position ein und können Ihnen dabei helfen, sich weiterzuentwickeln und Ihre Ziele zu definieren.

 

Wie verhalte ich mich auf Networking-Events?

Ein professioneller Auftritt ist bei Karriere-Veranstaltungen das A und O. Dazu gehört auch, sich richtig vorzustellen – mit vollständigem Namen und einem festen Händedruck. Bleiben Sie im Gespräch stets positiv und authentisch, das schafft Sympathien – und vergessen Sie nicht, zu lächeln!

 

Visitenkarten sind Pflicht

Vergessen Sie nicht – der Sinn von Networking-Veranstaltungen ist es, neue Kontakte zu knüpfen.  Achten Sie daher unbedingt darauf, ausreichend Visitenkarten im Gepäck zu haben. Sie sollten sich auch darüber im Klaren sein, dass Sie umgekehrt auf dem Event sehr viele Karten erhalten werden.

Damit Sie später noch wissen, welche Daten zu welcher Person gehören, empfiehlt es sich, auf der Kartenrückseite ein paar Notizen zu machen (natürlich diskret und – unbedingt beachten –  erst nach dem Gespräch).

Ein weiterer Profi-Tipp ist die „Zwei-Taschen-Methode“: Sortieren Sie Ihre Karten gleich, wenn Sie diese erhalten – und zwar in unterschiedliche (Hosen- oder Jackett-)Taschen. So wissen Sie auch später noch, welche Kontakte interessant waren und bei welchen Sie sich nicht mehr melden müssen.

 

Gespräche beginnen: So geht’s richtig

Bei Networking-Events geht es nicht (nur) darum, berufliche Gespräche zu führen. Tatsächlich ist Smalltalk angesagt – Sie wollen schließlich neue Leute kennen lernen und kein Bewerbungsgespräch nachstellen!

Wer Schwierigkeiten hat, ein Gespräch anzufangen, kann sich mit verschiedenen Einstiegssätzen helfen – sie passen so gut wie immer und sorgen für einen zwanglosen Start in die Unterhaltung.

 

Die besten Einstiegssätze

Was machen Sie beruflich?

Zugegeben, besonders kreativ ist die Phrase nicht, aber durchaus hilfreich, wenn man etwas über sein Gegenüber erfahren möchte.

Der Klassiker unter den Eröffnungssätzen hat den großen Vorteil, dass Ihr Gesprächspartner lange über das Thema – seinen Job – reden kann und Sie auch Gelegenheit haben, ausreichend Zwischenfragen zu stellen und das Gespräch am Laufen zu halten.

Wie fanden Sie den Vortrag?

Falls kein Vortrag stattfand, können Sie sich auch mit der Alternative „Wie finden Sie die Veranstaltung?“ behelfen. Der Vorteil an dieser Frage: Ihr Gegenüber muss sich persönlich einbringen, indem er seine Meinung äußert.

Achten Sie bitte darauf, nicht zu lästern oder schlecht über den Vortrag/die Veranstaltung zu reden – das sorgt nur für ein schlechtes Image. Besser ist es, sich auf konkrete Inhalte zu beziehen und diese konstruktiv mit Ihrem Gegenüber zu diskutieren.

Was/wo haben Sie studiert?

Wenn Ihr Gesprächspartner im Vorfeld ein Studium erwähnt hat oder Sie das offensichtlich voraussetzen können – etwa, da er/sie einen akademischen Titel führt – sind Fragen nach dem Studium immer eine gute Möglichkeit für einen Gesprächseinstieg.

Die meisten Akademiker erinnern sich gerne an ihre Studentenzeit zurück, was wiederum ausreichend Stoff für unterhaltsame Gespräche bietet.

Welches Buch lesen Sie gerade?

Diese Frage ist gar nicht so unschuldig, wie sie vermuten lässt, denn sie kann Ihnen sehr viel Privates über Ihr Gegenüber verraten: Etwa, was ihn/sie inspiriert, oder welche Hobbies, Werte und Interessen Ihr Gesprächspartner hat.

Achten Sie darauf, auch umgekehrt eine gute Antwort auf diese Frage zu haben – sie gibt wesentlich mehr über Ihre Person preis, als Sie zunächst annehmen würden!

Woher kenne ich Sie? Sie kommen mir so bekannt vor.

Achtung – machten Sie von dieser Frage nur höchst sorgfältig Gebrauch, sonst verkommt Sie schnell zu einer hohlen Phrase. Richtig eingesetzt, können diese Worte im wahrsten Sinne des Wortes Türen öffnen.

Aber sagen Sie bitte niemals zu Ihrem Gegenüber: „Ach, das waren Sie doch nicht.“ – Selbst, wenn es stimmt, bleiben Sie auf jeden Fall charmant: „Ich habe schon viel von Ihnen gehört – es ist schön, Sie endlich persönlich kennen zu lernen!“

Katrin Scheiber
Katrin Scheiber bloggt seit 2016 im Auftag der CAREER & Competence über karriererelevante Themen rund um Ausbildung, Beruf und Studium.