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28. April 2015

Pre Opening 2015: Gehören Sie zur besseren Hälfte der Autofahrer?

„Gehören Sie zur besseren Hälfte der Autofahrer?“

Auf diese Frage antwortet stets eine Mehrheit mit Ja. In einer kanadischen Umfrage waren es sogar alle Befragten. Das Erschreckende: männliche, junge Autofahrer, die besonders viele Unfälle verursachen, haben das größte Selbstvertrauen. Dahinter steckt der sogenannte Dunning-Kruger-Effekt, benannt nach einer Publikation von David Dunning und Justin Kruger aus dem Jahr 1999. Die Kernerkenntnis der Studien: Die Selbsteinschätzungen bewegten sich in einem kleinen Bereich. Fast alle Testpersonen hielten sich für besser als 60 bis 70 Prozent der anderen. Die Schwächsten überschätzten sich also ganz gewaltig, die Stärksten (die Minderheit) dagegen unterschätzten sich leicht.

Ob sich dieses Muster auch auf Führungspersonen übertragen lässt?

Dieser Frage geht der Vortragende im Rahmen des Pre Openings zur Career & Competence 2015 am 28. April 2015 ab 18.30 im Congress in Innsbruck nach. Vor allen Dingen wird aufgezeigt, warum das so ist und was wir dagegen tun können.  Überraschende, aktuelle Forschungsergebnisse aus der Neurobiologie sowie der Lehr-Lern-Forschung bilden dafür die Basis.

Im Kern beschäftigt sich der Vortrag mit

  • dem Aufzeigen der eigenen Fallen in Selbsteinschätzung und Fremdwahrnehmung sowie den damit verbundenen neurowissenschaftlichen Erklärungen
  • den sich daraus ergebende Konsequenzen für die persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten und Grenzen in der Professionalisierung der eigenen Führungsarbeit
  • der Darstellung von Lernprozessen und Lernmethoden mit höherer Erfolgswahrscheinlichkeit

Weiterführende Informationen: Interview mit Prof. Dr. Gerhard Graf (basics | 10.04.2015)

 

Zur Person:

Prof. Dr. Gerhard Graf promovierte in den 90er Jahren bei Prof. Stephan Laske am Institut für Organisation und Lernen an der Universität in Innsbruck. Nach seiner Assistententätigkeit an der Universität Klagenfurt bei einem der führenden Professoren für Change Management und Organisationsentwicklung im Deutschen Sprachraum bei Prof. Heijo Rieckmann und einem kurzen „Intermezzo“ an der Handelsakademie in Innsbruck, wechselte Hr. Graf in die Beratung, zunächst zur Siemens Business Services Management Consulting in München und anschließend zu einer Strategieberatung in St. Gallen. Seit 2003 Leitet Hr. Graf die Transformation Management AG mit Sitz in St. Gallen und München. Seine fachlichen Schwerpunktthemen sind neben Transformation Management vor allen Dingen Kompetenzentwicklung durch gezieltes Nachfolge- und Talent Management. In seinem aktuellen Forschungsschwerpunkt versucht Herr Graf die neuesten Erkenntnisse aus der Lehr-Lernforschung sowie der Neurobiologie in den wirtschaftlichen Alltag zu „übersetzen“. Ihm geht es darum, Lösungen zu finden, wie wirtschaftliche Veränderungsnotwendigkeiten mit persönlichen Entwicklungschancen von Führungskräften und Mitarbeitern gleichermaßen sinnvoll und erfolgreich gestaltet werden können.

 

Neueste Erkenntnisse aus der Neurobiologie und die Konsequenzen für die Gestaltung unseres eigenen Kompetenzaufbaus

Congress Innsbruck, Archiv | 28. April 2015 | 18:30 Uhr

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