Spotlight on: Bewerbungstipps von Business Pool

Business Pool

Die perfekte Bewerbung: Schritt 1 die Vorbereitung

Du hast Dir sicherlich immer wieder einmal Gedanken gemacht, wie man sich richtig bewirbt, vielleicht auch gerade jetzt, wo die Suche nach einer Praktikumsstelle für die Sommermonate oder auch ein erster Job nach der Matura oder Uni ansteht?

Unser Ziel ist es Dir einige nützliche und hilfreiche Anregungen und Tipps zum Thema „Richtig und erfolgreich bewerben“ geben und so dazu beitragen, dass Du Deine ideale Arbeitsstelle findest.

Bevor du Dich auf eine ausgeschriebene Position oder initiativ bei einem bestimmten Unternehmen bewirbst, mach Dir zu folgenden Fragen Gedanken, um Dir klar darüber zu werden, ob die Stelle zu Dir passt:

  • Was macht mir Spaß?
  • Was kann ich gut?
  • Könnte meine Leidenschaft zu meiner Arbeit werden
  • Was ist mir in meinem Arbeitsumfeld wichtig?

Wenn Du Dich für ein konkretes Unternehmen interessierst, dann informiere Dich vorab über dieses Unternehmen bei Freunden und Bekannten, die dort arbeiten, weiters über Arbeitgeberrankings und natürlich über die Firmenhomepage.
Sobald Du die geeignete Stellenausschreibung gefunden hast, gilt es nun, ein ansprechendes und überzeugendes Bewerbungsschreiben zu verfassen.

Es lohnt sich, etwas Zeit dafür zu investieren, vermutlich wirst Du mit keinem Text so viel Geld verdienen wie mit dem Bewerbungsschreiben!  Denn dies ist Dein erster Schritt zum Vorstellungsgespräch, zu Deinem nächsten Job und schließlich zum Einkommen.
Wir freuen uns, wenn Dich diese Fragen zum Grübeln gebracht haben und wünschen Dir ein paar interessante Erkenntnisse.

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Die perfekte Bewerbung: Schritt 2 der Lebenslauf

Hast du schon interessante Erkenntnisse gewonnen und fängst Du an, die Art und Weise, wie Du Dich einem zukünftigen Arbeitgeber präsentierst, mit anderen Augen zu betrachten?

Wir freuen uns, dass unsere Artikel Dir eine konkrete Hilfe sein können, um Deine Herangehensweise an das Thema, als auch Deine gesamten Bewerbungsunterlagen zu optimieren. Genau deswegen ist es jetzt wichtig, zum Kern der Sache vorzudringen und zu verstehen, was die Hauptmerkmale sind, die ein Curriculum haben sollen, um sich von vielen anderen abzuheben.

Ein Unternehmen, das einen Kandidaten sucht, erhält jeden Tag viele Lebensläufe. Es ist wichtig, dass Deiner sofort heraussticht und im Gedächtnis derer bleibt, die ihn bewerten. Such Dir deshalb ein originelles Layout aus, das Dich repräsentiert und etwas über Dich erzählt und auch zur Stelle passt. Sol sollte für eine Bewerbung bei einer Bank das Layout nicht sehr flippig und ausgefallen sein. Wenn Du nicht weißt, wo Du anfangen sollst, kannst Du ein paar Inspirationen in unserem Artikel: „5 Tools für Deinen Lebenslauf“ finden.

Der wichtigste Aspekt eines guten Lebenslaufs liegt natürlich im Inhalt und in der Vollständigkeit der angegebenen Daten. Was darf auf keinen Fall fehlen?

  1. Foto: Professionell, vorzugsweise Brustbild, keine Effekte. Bevorzug ein Foto, auf dem Du natürlich aussiehst und lächelst.
  2. Kontaktdaten: Ausführlich und genau. Lies noch einmal nach und prüfe, ob alle Daten korrekt sind, verwende eine professionelle E-Mail-Adresse, idealerweise „vorname.nachname@…“
  3. Berufserfahrung: Hast du noch wenig Berufserfahrung, ist es besonders wichtig, auch Sommerjobs und Praktika ausführlich anzugeben. Die Reihenfolge der Informationen ist chronologisch, beginnend mit der aktuellsten Erfahrung.
  4. Schulbildung: Auch in diesem Fall die Informationen in chronologischer Reihenfolge eingeben, beginnend mit der aktuellsten. Gib auch die Fortbildungen an, die Du gemacht hast, wenn sie einen Mehrwert für die Stelle bringen können, auf die Du Dich bewerben möchtest.
  5. Sprachkenntnisse: Besonders in Südtirol sind diese unverzichtbar. Versuch bei der Angabe Deiner Sprachkenntnisse realistisch zu sein, da diese mit ziemlicher Sicherheit während des Vorstellungsgesprächs getestet werden. Falls Du ein Zertifikat hast, gib das Niveau und das Datum an, an dem Du es erhalten hast.
  6. Persönliche Fähigkeiten: Soziale, technische und informatische Fähigkeiten und Kompetenzen. Wenn Du eine besondere Affinität zu Tools oder Programmen hast, von denen Du glaubst, dass sie für das Unternehmen nützlich sind, oder wenn Du Dich aufgrund früherer Erfahrungen oder persönlicher Leidenschaften in einigen Bereichen besonders gut auskennst, dann führe das an.
  7. Hobbies: Interessen gehören zu den persönlichen Fähigkeiten und sind oft wichtig, um zu erkennen, ob ein Bewerber gut ins Unternehmen passt.

Wir hoffen, dass wir Dir einige interessante Ideen für die Erstellung deines (neuen) Lebenslaufs gegeben haben.

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Die perfekte Bewerbung: Schritt 3 das Bewerbungs- /Motivationsschreiben

Wie geht es Dir mit Deinen (neuen) Bewerbungsunterlagen? Wir möchten Dich mit konkreter und gezielter Beratung unterstützen. Wenn Du also spezifische Fragen an uns hast, zögere bitte nicht, uns zu kontaktieren.

Im heutigen Artikel möchten wir auf die Vorteile des Bewerbungs-/Motivationsschreibens eingehen, um aufzuzeigen, worauf Du achten und was Du vermeiden solltest.

Wie bereits der Name verdeutlicht, geht es um die Darstellung der Motivation und der persönlichen Beweggründe für die Bewerbung. Diese sind sehr individuell und können mit der Biografie/Ausbildung/Entwicklung des Bewerbers, seinen Werten oder Karrierezielen zu tun haben.

Bevor Du mit dem Verfassen des Schreibens beginnst, kann es hilfreich sein, folgende Fragen zu beantworten:

Was sind meine besonderen Stärken?
Warum soll ausgerechnet ich die Stelle bekommen?
Warum passe ich besonders gut in das Unternehmen?
Warum sollte ich gefördert werden?
Wie passt die Stelle zu meinem bisherigen Werdegang?
Wie wird mich die Stelle weiterbringen?
Wie werde ich die Ziele und Zwecke des Unternehmens unterstützen?
Was sind meine beruflichen und persönlichen Ziele?

Ziel ist es, Spannung und positive Emotionen wie Neugier, Überraschung und Interesse hervorzurufen. Wichtig ist aber, dass der erste Satz – wie auch das gesamte Anschreiben – zu einem selbst passt.

Das Schreiben sollte nicht zu lang sein, maximal eine A4-Seite. Das Design sollte zu den anderen Bewerbungsunterlagen passen, verwende also den gleichen Stil, den Du für Deinen Lebenslauf verwendet hast. Rechtschreib- und Grammatikfehler sollten unbedingt vermieden werden, lies den Text mehrmals durch und sorge dafür, dass er korrekt ist. (nutze ggf. auch den Korrekturmodus)

Wichtiger als ein klassischer Aufbau in Form eines Anschreibens ist der rote Faden des Textes und die Verknüpfung guter Argumente und konkreter Beispiele.

Wir hoffen, dass wir Dir ein paar konkrete Ideen für die Abfassung Deines (neuen) Motivationsschreibens gegeben haben und dass dies die Türen für Vorstellungsgespräche öffnen kann.

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Die perfekte Bewerbung: Schritt 4 das Gespräch

Hoffentlich zahlt sich das Aktualisieren Deiner Bewerbungsunterlagen aus.

Wahrscheinlich wartest Du auf eine (erste) Einladung zu einem Vorstellungsgespräch. Oder Du hast es bereits geschafft, mit Deinem Werdegang und Deinen Unterlagen zu überzeugen und stehst nun auf der Liste der Kandidaten. Herzlichen Glückwunsch!

Nun kommt der nächste Schritt – Dein Vorstellungsgespräch direkt mit dem Arbeitgeberunternehmen! Wie gehst Du dieses Gespräch an? Es gibt zwar keine druckfertigen Antworten auf Interviewfragen. Aber hier ein paar grundlegende Tipps zur optimalen Vorbereitung

  • Informiere Dich genauestens über das Unternehmen – schau Dir dazu unbedingt die Homepage an! Sei über die Produkte des Unternehmens und eventuell auch über dessen Struktur (wo ist der Sitz des Unternehmens, wie viele MA etc.) im Bilde. Ein künftiger Arbeitgeber soll Dein Interesse an seinem Unternehmen spüren!
  • Bringe vorab in Erfahrung, welche Position Dein Gesprächspartner im Unternehmen hat!
  • Überlege Dir: Warum bewirbst Du Dich genau auf diese Position? Was interessiert Dich an diesem Unternehmen und an der konkreten Stelle?
  • Nervosität im Jobinterview ist völlig normal. Stehe dazu! In Maßen darf das auch gezeigt werden. Wenn Du ins Stottern gerätst oder den roten Faden verlierst – sage das ruhig: „Entschuldigung, jetzt habe ich den Faden verloren, wo war ich gerade?“ Das ist nur menschlich und erlaubt. Und mit etwas Charme garniert entwaffnest Du so Deine Gesprächspartner!

Ganz wichtig: Nicht nur Dein Interview-Partner stellt Fragen beim Vorstellungsgespräch! Auch Du als Bewerber solltest die Möglichkeit bekommen, proaktiv Informationen einzuholen. Einige clevere Rückfragen fürs Bewerbungsgespräch:

Was erwarten Sie vom idealen Kandidaten für diese Position?
Was zeichnet Ihre besten Mitarbeiter aus?
Was könnte an diesem Job am meisten frustrieren?
Wie definieren Sie Erfolg für diese Position?
Wie würden Sie Ihre Unternehmenskultur beschreiben?
Wann darf ich mit Ihrer Entscheidung rechnen?

Wir wünschen Dir viel Erfolg bei Deinem Vorstellungsgespräch! Und gerne kannst Du Dich zur optimalen Vorbereitung mit Fragen bei uns melden! Für Dich als Bewerber ist unsere Beratung und Unterstützung kostenlos!

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Quelle: Business Pool

Let´s meet: 17. November 2021 von 10 – 16 Uhr.