Masterstudium – Ja/Nein? In 5 Schritten zur Entscheidungsfindung

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Masterstudium – Ja/Nein? In 5 Schritten zur Entscheidungsfindung

Ein Masterstudium starten oder nicht? Dieser Frage stellen sich alle BachelorabsolventInnen mindestens einmal. Für die einen ist die Antwort sofort eindeutig und die Entscheidung wird leicht getroffen. Was aber, wenn einem die Entscheidung nicht so einfach fällt? Es folgen 5 Schritte, die in der Entscheidungsfindung unterstützen sollen.

Bachelorstudium in der Tasche und noch keine Ahnung wie es weiter gehen soll? Vielleicht erstmal eine längere Reise unternehmen und dann hoffen, dass die Entscheidung von selbst fällt. So oder so ähnlich geht es nicht wenigen BachelorabsolventInnen, die Frage nach dem Masterstudium ist neben der Frage der Finanzierung des Lebensunterhaltes, auch eine Frage der Motivation und vor allem eine Frage nach dem Masterschwerpunkt.
Das Bachelorstudium sollte eigentlich genau diesen Schwerpunkt des Interesses hervorbringen, sodass dann die Berufsentscheidung in die eine oder andere Richtung, die bestensfalls mittels Praktika in den Bereichen gefestigt wurden, klarer wird. Doch nicht immer ist das Bacherlorstudium so planmäßig und eindeutig abgelaufen wie gedacht. Was tun, wenn die grundlegende Entscheidung für oder gegen ein Masterstudium ansteht?

Ruhe bewahren

So banal es klingt, es geht erst einmal darum, den Druck raus zu nehmen. Sicherlich ist neben persönlichem Druck und Druck von außen, auch noch das Bewerbungszeitfenster für das Masterstudium zu beachten, da nicht selten erst wieder 1 Jahr später der nächste Einstieg möglich ist. Daher ist es sicherlich sinnvoll, sich bereits frühzeitig auch schon während des Bachelorstudiums mit der Frage nach einem Masterstudium auseinanderzusetzen, gerade wenn das gewünschte Masterstudium an einer anderen Universität, in einer anderen Stadt oder einem anderen Land stattfindet und mit einem erhöhten Aufwand verbunden ist. Gerade da stellt sich die Frage, was möchte ich wirklich? Bin ich bereit, den mit dem Masterstudium verbunden „Aufwand“ (Umzug, Arbeitssuche/Arbeitswechsel, Lernarbeit, etc.) auf mich zu nehmen? Habe ich die Muse und Energie dazu? Gebe ich mir selbst die Chance mich auf das Masterstudium einzulassen?

Rahmenbedingungen abklären

Bevor eine Entscheidung für oder gegen ein Masterstudium getroffen wird, sollten die Rahmenbedingungen abgeklärt werden, welche eine Entscheidungsfindung stark beeinflussen können. Ist das Masterstudium Vollzeit oder Teilzeit möglich? Was brauche ich, damit es für mich passend ist? Wie finanziere ich meinen Lebensunterhalt? Habe ich bereits einen Job oder eine Anstellung in Aussicht? Wie ist meine derzeitige Wohnsituation, kann und/oder soll sie so bleiben? Welche Rolle spielt mein Umfeld in der Entscheidung?

Auch den Bauch zu Wort kommen lassen

Was ist es, was die Entscheidung für oder gegen ein Masterstudium so schwierig macht? Wo liegen die Bedenken? Was könnte zum Problem werden, wenn die eine oder die andere Entscheidung getroffen wird? Was ist das Positive an der einen und auch an der anderen Entscheidung?
Wer in sich reinhört und mit sich selbst in Dialog geht, kann Entscheidungen leichter fällen.

Austausch mit anderen

Ein Gegenüber im Außen kann oftmals ein guter Ratgeber sein. Egal ob im Gespräch mit Freunden, Familie, in der Studienberatung oder im Austausch mit Gleichgesinnten, alles was im Außen besprochen wird, kann zur Selbstreflexion anregen, darf aber auch nicht ungefiltert angenommen werden. Die Ratschläge von anderen, entstehen aus Meinungen, Haltungen und Einstellungen von anderen entweder zu sich selbst, oder auch zu dem Bild, das andere von einem haben. Das Bild der anderen über einen Selbst ist meist nicht gleich dem eigenen Selbstbild und Entscheidungen, die von anderen für einen getroffen werden, birgen die Gefahr zum eigenen Druck auch noch, den Druck der/des anderen zu spüren. Daher Ratschläge differenziert betrachten. Was rät die Person mir? Wie kommt die Person darauf, zu glauben, dass die eine oder die andere Entscheidung für mich passend ist? Welche Informationen hat die Person über mich? Ist der Ratschlag stimmig für mich? Was halte ich von dem Ratschlag und welches Gewicht gebe ich diesem Tipp bzw. Ratschlag?

Visualisieren um Klarheit schaffen

Fragen über Fragen und der Kopf ist ein einziges Durcheinander. Um dieses Durcheinander zu ordnen, lassen sich einfache Hilfsmittel heranziehen: Stift und Papier können schon ein gutes Stück weiter helfen, denn visualisieren auf Papier fördert die Visualisierung in Gedanken und kann damit den Druck nehmen und Entscheidungen erleichtern. Antworten kurz und knapp aufschreiben und schauen welches Bild sich daraus ergibt.

 

Wer sich informiert kann auch selbstständig Entscheidungen treffen

Alle 5 Schritte führen erstmal zu einer entscheidenden Handlung – der Informationsbeschaffung! Informationen über sich selbst, eigene Vorstellungen, Ansprüche, Ängste etc. aber auch Informationen über Rahmenbedingungen und Möglichkeiten. Mit genügend Informationen gelingt garantiert auch die Entscheidungsfindung.

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