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Schluss mit explodierenden Mietkosten!

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Schluss mit explodierenden Mietkosten!

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Miete. Wohnen muss jeder, aber langfristig eine leistbare Unterkunft zu finden, wird immer schwieriger. 42 Prozent des Nettoeinkommens müssen für das Wohnen aufgebracht werden. Vor allem Junge und Familien können sich das mittlerweile kaum noch leisten. Gibt es bald Besserung?

Teuer, befristet und dann noch die Maklergebühren und die Kaution, darunter stöhnen die Wohnungssu-chenden. Dabei trifft es nicht nur die Jungen, die den Markt verzweifelt nach einer eigenen günstigen Bleibe abklappern und sich immer länger mit WG-Varianten zufriedengeben müssen. Noch schwieriger wird es für Familien mit Kindern und Alleinerzieherinnen. Denn bei geförderten Varianten heißt es meist, bitte warten!„Das Leben in Tirol ist teuer, die Ein-kommen sind niedrig. Umso wichtiger ist es, dass das Grundrecht Wohnen bil-liger wird. Und wir sind auf dem rich-tigen Weg dazu“, ist AK Präsident Er-win Zangerl überzeugt. Denn das Land hat jetzt die richtigen Weichen gestellt. Viele Vorschläge der AK und der So-zialpartner werden umgesetzt wie etwa die Zweckbindung des Wohnbauförde-rungsbeitrages. Der soziale Wohnbau wird forciert samt Einführung entspre-chender Vorbehaltsfl ächen, die Miet-zins- und Annuitätenbeihilfe wird mit einheitlichen Anwartschaftszeiträumen in ganz Tirol verbessert. Mit der Be-fristung von Bauland-Neuwidmungen auf zehn Jahre und der Einführung von Mindestanteilen in ausgewiesenen Vorbehaltsfl ächen für den geförderten Wohnraum kommt die Regierung der AK Forderung nach Eindämmung der Spekulation mit Wohnraum nach. Zangerl: „Wir brauchen mehr ge-förderte neue Wohnungen und weni-ger Spekulanten-Bauten vor allem im Großraum Innsbruck, sonst galoppie-ren die Wohnkos ten weiter davon und werden für Arbeitnehmer-Familien un-erschwinglich. Mit dem verpfl ichten-den Mindestanteil, der in den örtlichen Raumordnungskonzepten umgesetzt wird, werden wir es schaffen, die Tiro-lerinnen und Tiroler fi nanziell zu entlas-ten.Aber es gibt noch viel zu tun: Ein neues Mietrecht mit tauglichen Ober-grenzen soll Befris tungen nur noch in Ausnahmefällen zulassen, die Makler-provision für Mieter innen und Mieter soll nach dem Auftragsprinzip fallen, wirksame Maßnahmen gegen Boden-spekulanten und Sanktionen gegen Mietwucher sollen eingeführt werden.

Quelle:
ECHO Zeitschriften und Verlags Ges.m.b.H.

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