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Interkulturelle Erfahrungen

Erasmus Bridge (Erasmusbrug) and Rotterdam skyline illuminated at night. Rotterdam, Netherlands

Studieren im Ausland

Studierende, die am Erasmus-Programm teilnehmen, erhalten eine Unterstützung für die Mehrkosten, die durch den Auslandsaufenthalt für sie entstehen. Dabei gibt es verschiedene Fixbeträge für die einzelnen Länder, die sich an den dortigen Lebenshaltungskosten orientieren. Außerdem werden Erasmus-Studierende von den Studiengebühren im Zielland befreit, was zum Beipsiel an vielen Privatuniversitäten einen großen Vorteil darstellt. Bei den Wirtschaftswissenschaftlern ist das Programm besonders beliebt, wie Katharina Devich vom International Relations Office der Universität Innsbruck weiß. Das hängt auch damit zusammen, dass Studierende der Internationalen Wirtschaftswissenschaften verpflichtend ein Jahr im Ausland verbringen müssen. Bei den Rechtswissenschaftlern entscheiden sich viele, die Italienisches Recht studieren, für einen Aufenthalt in Italien. Außerdem nutzen viele Translationswissenschaftler das Erasmus-Angebot, um ihre Sprach- und Kulturkenntnisse zu verbessern. Seit Jahren sind auch die gleichen Länder beliebt. „Die meisten unserer Studierenden gehen nach Italien, Spanien, Frankreich, Irland und das Vereinigte Königreich“, so Devich. Lehramtstudierende nehmen öfter die Möglichkeit eines Auslandspraktikums wahr.

Auslandspraktika

Auslandspraktika, die über das Programm Erasmus+ gefördert werden, müssen für Schüler und Lehrlinge mindestens 14 Tage und dürfen höchstens ein Jahr dauern. Es ist auch möglich, mehrere kurze Praktika in verschiedenen Ländern zu absolvieren. Bei Studierenden, die ein Auslandspraktikum absolvieren, ist Deutschland das beliebteste Zielland. Schüler und Lehrlinge absolvierten ihre Praktika 2017 am häufigsten in Italien, gefolgt vom Vereinigten Königreich und Deutschland. „Die meisten Praktika werden von Schülern an Berufsbildenden Höheren Schülern absolviert. Im Jahr 2017 haben wir für Schüler 127 Praktika vermittelt“, erklärt Katharina Schmidhofer von der Standortagentur Tirol. Bei den Lehrlingen ist die Zahl noch wesentlich geringer. 2017 gingen lediglich acht Lehrlinge mit Erasmus+ ins Ausland. Lehrlinge erhalten während des Praktikums die volle Lehrentschädigung und zusätzlich eine Förderung für die höheren Kosten im Ausland und die An- und Abreise. Die Betriebe können sich in der Zeit, in der der Lehrling nicht zur Verfügung steht, die Lehrlingsentschädigung von der Wirtschaftskammer mittels Antrag rückvergüten lassen. „Lehrlinge können durch diese Praktika tolle Erfahrungen sammeln. Sie können zum Beispiel etwas Zeit in Partnerunternehmen ihrer Betriebe verbringen und ihre Fremdsprachenkenntnisse vertiefen“, so Schmidhofer.

Wertvolle Erfahrungen

Wer sich für ein Studium oder ein Praktikum im Ausland entscheidet, profitiert jedenfalls auf vielfache Weise. „Die Studierenden lernen nicht nur die Fremdsprache, sondern erwerben interkulturelle Kompetenzen sammeln wertvolle Erfahrungen und kommen selbstständiger und selbstsicherer aus dem Ausland zurück“, erzählt Katharina Devich. Dem schließt sich Katharina Schmidhofer an: „Junge Menschen erhöhen ihr Kompetenzniveau, verbessern ihre Beschäftigungsfähigkeit und bauen ihre allgemeine und berufliche Bildung aus. Auch die Arbeitgeber profitieren vom neuen Wissen ihrer Rückkehrer.“ Die Standortagentur hofft, dass das Interesse am Programm Erasmus+ in den kommenden Jahren noch weiter steigt. „Wir wünschen uns, dass noch mehr junge Menschen diese tolle Chance ergreifen“, so Schmidhofer.

Spanien, Deutschland und das Vereinigte Königreichwaren im Studienjahr 2016/17 europaweit die beliebtesten

Ziele für Erasmus-Studierende.

Spanien : über 48.000
Deutschland: über 34.000
V.K.: über 31.000
Frankreich: über 28.000
Italien: Über 26.000

Quelle:
ECHO Zeitschriften und Verlags Ges.m.b.H.

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