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60.000 pendeln nach Innsbruck

Parking bicycles on the streets of the city, a close view. The background is out of focus

Fast 220.000 Tiroler arbeiten außerhalb ihres Wohnorts. 60.000 von ihnen pendeln allein nach Innsbruck. Der Großteil der Pendler fährt nach wie vor mit dem Auto, wie eine Studie zeigt.

Jeden Werktag werden in Tirol fast 550.000 Fahrten in die Arbeit und von der Arbeit nach Hause gemacht, berichtet der VCÖ. Sechs von zehn fahren mit dem Auto zur Arbeit. Insgesamt arbeiten rund 150.000 Tiroler in ihrem Wohnort. Fast 220.000 Menschen haben ihren Arbeitsplatz außerhalb ihrer Wohngemeinde. Ein Hotspot ist dabei die Landeshauptstadt Innsbruck. Mehr als 60.000 Personen pendeln nach Innsbruck ein.

Immer mehr fahren mit Öffis

Da die Mehrheit mit dem Auto fährt, sind verstopfte Straßen und Staus die Folge. „Es muss Pendlerinnen und Pendler so einfach wie möglich gemacht werden, mit dem öffentlichen Verkehr zur Arbeit zu fahren. Ein dichtes Netz und häufige Verbindungen auch außerhalb der klassischen Pendlerzeiten sind wichtig. Denn die Arbeitszeiten werden immer flexibler“, weist VCÖ-Experte Markus Gansterer auf eine Trend am Arbeitsmarkt hin, der große Auswirkungen auf die Mobilität hat. Tirol hat mit dem Tirol-Ticket ein kostengünstiges Angebot für den öffentlichen Verkehr. Die Zahl der Fahrgäste ist in den vergangenen Jahren gestiegen.

Fahrrad als Alternative

Bei einer österreichweiten repräsentativen Umfrage des Instituts GfK sagten sechs von zehn Autofahrern, dass sie bereit wären, häufiger mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zu fahren. Als wichtigste Voraussetzung für den Umstieg wurden mehr und bessere Radwege genannt. Der VCÖ fordert daher die rasche Errichtung eines Netzes an Radschnellwegen und sieht den Bund gefordert, die Städte und Bundesländer beim Radwegausbau finanziell stärker zu unterstützen. In der Klimastrategie des Bundes wurde die Verdoppelung des Radverkehrs bis zum Jahr 2025 als Ziel beschlossen. Einen großen Einfluss auf das Mobilitätsverhalten der Beschäftigten am Arbeitsweg haben die Betriebe und Unternehmen. Zahlreichen Betrieben in Österreich ist es gelungen, durch Mobilitätsmanagement den Anteil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die statt mit dem Auto mit Bahn, Bus oder Fahrrad zur Arbeit kommen, deutlich zu erhöhen.

Quelle:
ECHO Zeitschriften und Verlags Ges.m.b.H.

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