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Beschäftigte halten unser Land am Laufen

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Beschäftigte halten unser Land am Laufen

Picture of young concentrated man shoemaker at footwear workshop.

Dankeschön. Die Arbeitnehmer-Familien erwirtschaften mit viel Fleiß und harter Arbeit Löhne und Gehälter, sie leisten Beiträge und Steuern und sind noch ehrenamtlich tätig.

Die Arbeitnehmer-Familien sind die eigentlichen Leistungsträger im Land. Von ihren Investitionen profi tieren alle. Sie pumpen ihr hart erarbeitetes Geld fast zur Gänze wieder in die heimische Wirtschaft. Ebenso auch bei den Steuern. Die Lohnsteuer, der größte Brocken, wird zur Gänze von den Beschäftigten geleistet, die Mehrwertsteuer zum größten Teil. Die Einnahmen des Staates aus diesen beiden Steuern sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Die Einnahmen aus den Gewinnsteuern sind dagegen gesunken. Und es gibt Leistungen, die zur Gänze oder zum Großteil von den Arbeitnehmern fi nanziert werden, aber allen Bevölkerungsgruppen zugute kommen. Ob Pension, Krankengeld, Wohnbauförderung, Familienbeihilfe oder Kinderbetreuungsgeld, die Arbeitnehmer bekommen nichts geschenkt, sie haben sich alles hart erarbeiten müssen. AK Präsident Erwin Zangerl fi ndet klare Worte: „Die Arbeitnehmer halten die Wirtschaft am Laufen. Sie sind Österreichs Nettozahler. Umso befremdlicher ist es, wenn die Politik die Beschäftigten als Beihilfenempfänger und die Wirtschaft sie zum Kostenfaktor abstempelt.

12-Stunden-Tag als Dank?

„Als Dank für ihre Leistungen bekommen die Beschäftigten den 12-Stunden-Tag, stagnierende Einkommen und Sozialabbau. Das haben sie sich nicht verdient“, so AK Präsident Erwin Zangerl. Er fordert eine generelle Arbeitszeitverkürzung bei Lohnausgleich und eine gerechte Verteilung der Arbeitszeit auf alle Beschäftigten. Für nicht bezahlte Überstunden soll es einen 100-prozentigen Strafzuschlag geben. „Die hohe Produktivität der Arbeitnehmer muss ihnen durch kräftige Lohn- und Gehaltserhöhungen stärker zugutekommen. Das kurbelt auch die Konjunktur an“.

Enormer Einsatz.

Betrachtet man die Leistungsbilanz, die allein Tirols Arbeitnehmer-Familien im letzten Jahr vorweisen können, ergeben sich unglaubliche Summen: 329.700 Beschäftigte erbrachten 514 Millionen Arbeitsstunden. Inkludiert sind 22,5 Millionen Überstunden von 57.200 Beschäftigten, davon blieben 4,5 Millionen Stunden unbezahlt! Die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit betrug bei Vollzeit 41,8 Stunden, bei Teilzeit 20,3 Stunden. Mit diesem Einsatz erwirtschafteten Tirols Beschäftigte insgesamt 11,3 Milliarden Euro brutto. 1,45 Milliarden Euro lieferten sie an Lohnsteuer ab und weitere 1,80 Milliarden Euro an Sozialversicherungsbeiträgen. Neben der enormen Leistung, die die Beschäftigten am Arbeitsplatz erbringen, ist aber auch die ehrenamtliche Tätigkeit für viele Arbeitnehmer eine Selbstverständlichkeit. Geschätzte 3,3 Millionen Österreicherinnen und Österreicher leisten wöchentlich rund 15 Millionen Stunden unbezahlt zum Wohl unserer Gesellschaft. Ob im Rahmen von Nachbarschaftshilfe, bei Rettungsdiensten, Hilfsorganisationen, Feuerwehren, Sportvereinen und kirchlichen Einrichtungen – den Großteil dieser ehrenamtlichen Tätigkeiten leisten dabei die Arbeitnehmer. Insgesamt beläuft sich die wöchentliche Stundenzahl auf rund acht Millionen, bei der Nachbarschaftshilfe kommen pro Woche rund 7,5 Millionen Stunden zusammen.

Quelle:
ECHO Zeitschriften und Verlags Ges.m.b.H.

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