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Neu im Unternehmen? 5 Tipps für einen erfolgreichen ersten Arbeitstag

So gelingt der erste Arbeitstag

Ausbildung beendet, Karrieremesse besucht, Bewerbungsphase und Auswahlverfahren überstanden – und nun gehören zu den Glücklichen, die sich über eine neue berufliche Herausforderung freuen dürfen?

Egal, ob Sie frisch von der Uni kommen oder bereits einige Berufsjahre absolviert haben – der erste Arbeitstag im neuen Unternehmen ist immer eine Herausforderung. Ein unvertrautes Umfeld, in dem Sie – umgeben von fremden Gesichtern und neuen Aufgaben – erst einmal lernen müssen, sich zurechtzufinden: Das kann für viele ein Stressfaktor sein. Keine Sorge, eine gewisse Unsicherheit ist ganz normal, schließlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen – aber mit den folgenden fünf Tipps fällt Ihnen der Einstieg spielend leicht!

1. Achten Sie auf Pünktlichkeit.

Planen Sie an Ihrem ersten Arbeitstag großzügig Zeit ein, damit Sie schon morgens möglichst entspannt den Tag starten. Insbesondere wenn Sie einen neuen Arbeitsweg vor sich haben, sollten Sie ein paar Minuten mehr einkalkulieren, damit Sie auf keinen Fall zu spät kommen. Auch wenn Ihnen in der neuen Stelle flexible Arbeitszeiten zugesichert wurden – gerade am ersten Tag macht es einen guten Eindruck, wenn Sie sich an die vereinbarte Uhrzeit für den Dienstantritt halten. Ob es wirklich notwendig ist, jeden Tag um Punkt acht Uhr das Büro zu betreten, stellt sich in den nächsten Tagen vermutlich noch ganz von selbst heraus.

2. Lernen Sie Ihr Team kennen.

Am ersten Tag müssen Sie nicht gleich das gesamte Unternehmen umkrempeln, vielmehr stehen das Kennenlernen Ihrer neuen Kollegen und die Vorstellung Ihrer eigenen Person im Fokus. Vermutlich werden Sie sich gleich mehrmals am Tag vorstellen müssen – es kann also hilfreich sein, wenn Sie sich vorab mit einigen Sätzen darauf vorbereiten.

Wahrscheinlich werden Sie sich umgekehrt an diesem Tag auch viele neue Namen und Gesichter merken müssen: Notieren Sie sich gegebenenfalls die wichtigsten Eckdaten zu Ihren neuen Mitarbeitern, Aufgabenbereichen und Abteilungen, damit diese Informationen in der Fülle an neuen Eindrücken nicht gleich wieder verloren gehen. Und nutzen Sie unbedingt gemeinsame Pausen, um mehr über Ihr Umfeld zu erfahren – dann ist die Atmosphäre meist ungezwungener.

3. Richten Sie Ihren Arbeitsplatz ein.

Sie werden an Ihrem neuen Arbeitsplatz viel Zeit verbringen – darum ist es wichtig, dass Sie sich dort von Anfang an wohlfühlen. Es empfiehlt sich also, Ihren Schreibtisch gleich zu Beginn Ihren Bedürfnissen entsprechend einzurichten. Machen Sie sich mit der Technik vertraut und prüfen Sie, ob Sie alles haben, um erfolgreich loslegen zu können.

Wenn Ihnen Arbeitsmaterialien fehlen, sollten Sie dies notieren und mit dem zuständigen Mitarbeiter sprechen. Achten Sie jedoch darauf, nicht wegen jeder Kleinigkeit zu fragen, sondern Ihre Anliegen möglichst gesammelt vorzutragen. Somit sparen Sie Zeit und schonen die Nerven – Ihre und die Ihres Mitarbeiters

4. Machen Sie sich mit der Materie vertraut.

Sie haben sich erfolgreich vorgestellt und Ihren Arbeitsplatz eingerichtet – nun können Sie endlich starten. Am Anfang jeder Einarbeitung steht meist die Lektüre wichtiger Unterlagen. Projektbeschreibungen, Protokolle, Aktennotizen, Berichte und andere relevante Dokumente erleichtern Ihnen den Einstieg – klären Sie allerdings bereits vor der Lektüre, an wen Sie sich bei Fragen wenden können. Als Faustregel gilt: Wichtige Fragen sollten Sie gleich klären, alle anderen können Sie sich notieren und später mit Ihren Kollegen gemeinsam durchgehen

5. Zeigen Sie Engagement und geben Sie Feedback.

Zugegeben, Sie werden an Ihrem ersten Arbeitstag vermutlich noch nicht das Gefühl haben, viel zum Erfolg des Unternehmens beizutragen. Das ist vollkommen normal und eine Erfahrung, die jeder „Neuling“ macht. Was Sie dennoch auch jetzt schon tun können: Zeigen Sie Engagement. Warten Sie nicht darauf, dass Ihnen jemand Aufgaben vorgibt, sondern werden Sie selbst aktiv.

Am Ende des Abends wird Sie Ihr Chef vielleicht auch fragen, wie Ihr erster Arbeitstag verlaufen ist. Geben Sie sachliches Feedback, aber vermeiden Sie Kritik. Besser ist es, auf die positiven Aspekte einzugehen und darzustellen, wo Sie noch Bedarf an Einarbeitung sehen.

Geschafft! Wenn der erste Arbeitstag erst einmal überstanden ist, wid der zweite erfahrungsgemäß nicht mehr annähernd so stressig. Vergessen Sie bitte vor lauter vielen neuen Eindrücken nicht, sich am Ende des Tages von Chef und Kollegen zu verabschieden, ehe Sie in den wohlverdienten Feierabend starten!

Katrin Scheiber
Katrin Scheiber bloggt seit 2016 im Auftag der CAREER & Competence über karriererelevante Themen rund um Ausbildung, Beruf und Studium.