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Die ultimativen NoGos im Bewerbungsgespräch

Das Bewerbungsgespräch steht kurz bevor und natürlich möchten Sie sich so kompetent wie möglich verkaufen. Zur Vorbereitung gehört daher auch, sich mit Fehlern und Fettnäpfen auseinander zu setzen, die einen schnell ins Aus katapultieren können. Hier unsere Top 10 der ultimativen NoGos im Vorstellungsgespräch.

Unpünktlichkeit

Wer das Bewerbungsgespräch mit dem Satz „Bitte entschuldigen Sie meine Verspätung“ beginnt, macht einen verplanten Eindruck. Nur wenige Arbeitgeber haben in Ausnahmefällen Verständnis für eine Verspätung. Grundsätzlich kategorisieren Personaler ein Zuspätkommen gerne als Problem mit dem Zeitmanagement der Kandidaten.

Unvorteilhaftes Erscheinungsbild

Mit einem Anzug für Herren bzw. einem Kostüm für Frauen liegt man grundsätzlich nicht falsch. Hingegen scheitert ein erster positiver Eindruck meist an einem zu legeren Kleidungsstil.

Misslungene Selbstpräsentation

„Das steht doch in meinem Lebenslauf“ ist nicht, was der Personaler hören möchte, wenn er nach Stationen Ihres Werdeganges fragt. Hier geht es um Ihre Sicht der Dinge, die Kunst, viele Stationen übersichtlich darzustellen oder Schwerpunkte zu setzen und den Roten Faden – auch nach Zwischenfragen des Personalers – zu behalten.

Heimlichtuerei

Wer wichtige Details hinsichtlich Ausbildung, ehemaliger Beschäftigungsverhältnisse oder Nebentätigkeiten verschweigt, stellt ein potentielles Risiko für den Arbeitgeber dar. Auch beschönigte Lücken im Lebenslauf sind ein NoGo, das Arbeitgeber nicht akzeptieren.

Inadäquate Social Media Präsenz

Tun Sie sich den Gefallen und überprüfen Sie alle öffentlichen Profile auf Social Media Plattformen vor dem Gespräch besser nochmals. Es kann auch nicht schaden, den Lebenslauf auf Xing oder LinkedIn zu aktualisieren. Denn die meisten Personaler überprüfen mittlerweile die Social Media Profile Ihrer Bewerber.

Schlechtes Selbstmarketing

Sie müssen nicht als Bittsteller auftreten, denn das Unternehmen hat ernsthaft Interesse an Ihne. Begegnen Sie den Personalern daher auf Augenhöhe und stellen Sie Ihr Licht nicht unter den Scheffel – gemeint sind Ihre Fähigkeiten und Kenntnisse. Kommen Sie im Gespräch ruhig auf diese zu sprechen – ohne jedoch überheblich zu wirken.

Unzureichend Informiert

Logisch. Vor dem Vorstellungsgespräch informieren Sie sich ausführlich über das Unternehmen, bei dem Sie sich bewerben. Eine intensive Internetrecherche auf der Unternehmenswebseite, Pressemeldungen oder Social Networks gibt Aufschluss darüber. Denn die Frage danach, was das Unternehmen denn eigentlich so macht, ist im Bewerbungsgespräch fehl am Platz.

Falsche Fragen

Ja, die gibt es. Denn nicht immer sind Fragen nach Firmenwagen, -laptop oder -handy angebracht. Auch Fragen, die zeigen, dass man sich nicht mit der ausgeschriebenen Stelle auseinander gesetzt hat oder mit frechen Gegenfragen, wenn man selbst keine Antwort weiß, kann man sich ganz schnell ins Abseits befördern.

Übertriebene Gehaltsforderungen

Wer zu hohe Gehaltsansprüche stellt, signalisiert dem Arbeitgeber wenig leistungsbereit und hauptsächlich an der eigenen Existenzsicherung interessiert zu sein.

Stumm bleiben

„Haben Sie noch Fragen?“, diese Frage wartet gegen Ende des Bewerbungsgespräches garantiert auf Sie. Hier stumm zu bleiben ist ein NoGo, auch wenn im Gespräch bereits alle relevanten Fragen beantwortet wurden. Besser: Bereiten Sie sich im Rahmen Ihrer Recherchen und Vorbereitung einige Notfall-Fragen vor.

Julia DiFranco
Julia DiFranco bloggt sei 2011 für die CAREER & Competence über karrieretechnische Themen rund um Arbeitsalltag, Karriere-Design und Studentenleben.