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Mit dem Bewerbungsfoto punkten

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Mit dem Bewerbungsfoto punkten

Es ist der erste (und häufig einzige) Eindruck, den ein Bewerber im Personalbüro hinterlässt. Dabei überzeugen Professionalität und Authentizität.

In Österreich ist das Bewerbungsfoto immer noch fixer Bestandteil einer Bewerbung. Obwohl sich der Arbeitgeber vom ersten visuellen Eindruck nicht beeinflussen lassen sollte, kann ein gutes Bewerbungsfoto ausschlaggebend dafür sein, ob man schließlich zu einem Gespräch eingeladen wird, oder ob die eigene Bewerbung in einem großen Stapel von Bewerbungsunterlagen untergeht. Denn tatsächlich bietet das Foto den ersten visuellen Eindruck, den der Arbeitgeber von einem selbst bekommt und dabei punktet man mit Professionalität. Neben Ausstrahlung und Kleidung prüfen Personalmanager häufig auch die Qualität und das Format des Fotos kritisch.

Nur vom Profi

Ein professioneller Fotograf ist ein guter Ansprechpartner in Sachen Bewerbungsfoto. Vor dem Shooting sollte klar gestellt werden, welche Anforderungen das Bild erfüllen muss. Den Unternehmen kommt es nicht auf die Schönheit des Bewerbers an, sondern auf ein gepflegtes Äußeres und die Tatsache, dass die Person an einer positiven Beurteilung interessiert ist – was u.a. durch ein professionelles Foto unterstrichen wird.

Grundsätzlich gilt für den Auftritt beim Fotografen: Weniger ist mehr. Zu viel Makeup wirkt nicht authentisch. Hingegen sollten auch Männer nicht erschrecken, wenn das Gesicht vor dem Shooting eingepudert wird, denn das dient lediglich dazu, glänzende Hautstellen auf dem Bild zu vermeiden. Auch die Frisur ist ein Kriterium für ein gelungenes Foto. Bei Bedarf vor dem Fototermin einen Termin beim Friseur ausmachen.

Faktor Sympathie

Ein Bewerbungsfoto ist kein Passfoto. Das Bewerbungsfoto soll die Persönlichkeit des Kandidaten positiv vermitteln, weshalb hier ein Lächeln Sympathie bringt. Ein zu strenger Gesichtsausdruck hingegen, genauso wie ein breites Grinsen, ist fehl am Platz. Anfangs mag einem die vom Fotografen vorgeschlagene Haltung unnatürlich vorkommen und auch das Lächeln fällt schwer. Doch schließlich hat man – dank digitaler Fotografie – die Möglichkeit, sich die Fotos vor dem Ausdruck selbst anzusehen und sich aus den vielen Aufnahmen das beste auszusuchen.  Desweiteren werden die Dateien vom Fotografen aufbewahrt um bei Bedarf nachgemacht zu werden.

Auch hier machen Kleider Leute

Die Kleidung auf dem Foto sollte zur Branche und Firma passen. Wenn man ein Outfit wählt, das man auch zum Bewerbungsgespräch anziehen würde, liegt man richtig. Viele Personalmanager setzen Sakko oder Kostüm voraus. Dabei gilt für Frauen: Ein dezenter Auftritt ist wichtig und ein zu tiefer Ausschnitt ist zu vermeiden. Und wer unsicher ist, kann zwei verschiedene Outfits zum Fototermin mitbringen.

Platzierung und Format

Das Foto hat seinen Platz im Lebenslauf rechts oben. Ein digital eingefügtes Bild muss auch am Ausdruck in guter Qualität vorliegen und darf keine Streifen oder Körnung aufweist. Bezüglich des Fotoformats gibt es keine strengen Vorgaben. Es sollte jedoch größer als ein Passbild sein und entweder am Deckblatt oder im Lebenslauf rechts oben eingefügt werden . Beispiele für Größen: 6 cm x 4 cm oder 7 cm x 5 cm. Am Deckblatt darf es größer sein als im Lebenslauf. Selten geben Unternehmen die Größe des Fotos vor. Dies ist bei Online-Bewerbungen häufiger in Bezug auf die Dateigröße der Fall. Bei einer E-Mail-Bewerbung soll das Foto die Dokumentengröße und Größe des Attachments nicht unnötig aufblasen, sondern auf Internetformat komprimiert werden. Sie können als JPG (nicht als Tiff-Dateien oder Bitmaps) abgespeichert und in das Text-Dokument eingefügt oder die Bewerbung wird von vornherein als als PDF-Datei erstellt und versendet (bei der PDF-Erstellung kann man die Dateigröße verkleinern).

Obwohl ein Foto vom Profi teurer ist, zahlt sich diese Investition aus. Automatenfotos sind in Qualität und Farbe häufig eindeutig vom Profifoto zu unterscheiden. Außerdem kann das Foto vom Fotografen bei Bedarf nachgemacht werden, da es in digitaler Form vorliegt (auch das am besten beim Gespräch mit dem Fotografen gleich klären) – nämlich dann, wenn es auch die Eltern oder der Partner gesehen haben und davon begeistert sind.

Julia DiFranco
Julia DiFranco bloggt sei 2011 für die CAREER & Competence über karrieretechnische Themen rund um Arbeitsalltag, Karriere-Design und Studentenleben.