Macht Arbeit krank? | CAREER & Competence | Karrieremesse Innsbruck Tirol | Jobmesse

Macht Arbeit krank?

Bewerbungslügen auf der Spur
19. Juni 2012
Aktuelles zu Unis und Hochschulen
19. Juni 2012
Alle anzeigen

Macht Arbeit krank?

Viel Arbeit, Zeitdruck, kaum Anerkennung – schwierige Bedingungen für Arbeitnehmer.

Ein sicherer Arbeitsplatz bedeutet nicht mehr autmomatisch auch Freude an der Arbeit. Denn für viele Arbeitnehmer bedeutet ihr Job heutzutage Stress. Und daher verwundert es nicht, dass den heutigen Arbeitsbedingungen z.T. Schuld an einer großen Zahl von Krankenständen gegeben wird.

Zu viel Stress

Zu viel Stress im Job, eine schlechte Bezahlung und wenig Anerkennung machen die Mitarbeiter krank, zeigt eine Studie der Bundespsychotherapeutenkammer Deutschland. Und das zeigt sich natürlich auch in den Behandlungskosten, die in Deutschland vier Milliarden Euro pro Jahr ausmachen. Laut der Studie gehen bereits elf Prozent aller Fehltage auf das Konto der steigenden psychischen Belastung in der modernen Arbeitswelt. Somit hat sich die Zahl solcher Krankschreibungen seit Mitte der 90-er Jahre fast verdoppelt (für ihre Analyse hatte die Kammer Daten großer gesetzlicher Krankenkassen ausgewertet).

Ursachen für die steigenden Fehlzeiten sind u.a. wachsende Anforderungen im Job, z.B. Arbeit unter Zeitdruck, geringer Einfluss auf die Arbeit, schlechter Lohn, wenig Anerkennung für die eigene Arbeit, kaum persönliche Wertschätzung, geringe Aufstiegschancen und auch die Angst um den Arbeitsplatz.

Das Gespräch suchen

Es scheint also in den meisten Fällen nicht die Arbeit selbst zu sein, die krank macht, sondern die fehlende Anerkennung, so Olivia Ulbing auf Karriere.at. Auch die fehlende Anerkennung von Vorgesetzten für ihre Mitarbeiter trägt dazu bei – auch wenn dieses Vergessen nicht mutwillig passiert.

Wer sich nicht sicher ist, ob die eigene Arbeit beim gut Chef ankommt, sollte diesen darauf ansprechen, rät Karriere.at. In einem persönlichen Gespräch kann geklärt werden, was dem Mitarbeiter fehlt und ihm hilft, sich weiter zu entwickeln. Und der Vorgesetzte sollte sich dabei bewusst werden, seine Mitarbeiter öfter zu loben.

Quellen: Handelsblatt.comKarriere.at

Julia DiFranco
Julia DiFranco bloggt sei 2011 für die CAREER & Competence über karrieretechnische Themen rund um Arbeitsalltag, Karriere-Design und Studentenleben.